Termine
31.Oktober 2010 - Reformationstag: Symbolische Schließung der Deponie
Beim Beibehalten des bisherigen Verfüllvolumens/Monat ab Juli 2010 reicht die Annahmekapazität noch für ca. ein halbes Jahr aus. Trotz dieser Situation liegt bis zum heutigen Tage, auch nach mehrfachen Aufforderungen der LDD an AUT, noch kein „Betriebsabschlussplan“ vor.
Warum gibt es ein halbes Jahr vor dem absehbaren Deponiebetriebsende noch kein Betriebsabschlussplan?
Um Behörden und besonders den Betreiber der Deponie an ihre gesetzlichen Pflichten zu erinnern, rufen wir alle betroffenen Bürger zur Teilnahme an einer symbolischen Schließung der Deponie
am 31.10.2010, 10:30 Uhr (Reformationstag)
auf! Treffpunkt wird die Kreuzung der Tharandter Straße mit der Pohrsdorfer und Braunsdorfer Straße in Grumbach sein. Mit vielen Plakaten, die Sie selbst gestalten sollten (min. ca 80 cm x 80 cm) und der Bildung einer Menschenkette, wollen wir die Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft an die Anliegen und Forderungen der Menschen dieser Region in Bezug auf die Schließung der Grumbacher Deponie erinnern.
Von Bürgern wurden in den letzten Wochen und Monaten zwei Probleme besonders angesprochen:
1. Wächst die Deponie nicht zu hoch?
2. Wieso gab es besonders im August starke Geruchsbelästigungen durch die Deponie, sogar an arbeitsfreien Tagen?
Die LDD führte Ende August eine Kontrolle in Bezug auf die Einhaltung der genehmigten Schütthöhe der Deponie durch. Aussage: „Die genehmigte Schütthöhe wird eingehalten!“
Download der Einladung als pdf (96 kb)
28. März 2010 (Palmsonntag) Kreuzweggottesdienst und Gang der Mahnung
Am diesjährigen Palmsonntag wird es wieder einen Kreuzweggottesdienst in der Grumbacher Kirche geben. diesem schließt sich ein Gang der Mahnung an.
Der Gottesdienst beginnt 9.30 Uhr, der Gang der Mahnung beginnt um 10.30 Uhr an der Kirch und führt zur Einfahrt der Deponie.
Die Veranstaltung findet statt, auch wenn die Deponieerweiterung nicht genehmigt wurde.
Einladung an Tillich und Wöller
Aus Anlass des Wahlkampf-Besuches von Ministerpräsident Tillich und Staatsminister Wöller am 13.7. in Wilsdruff und Limbach übergab ein Mitglied der IG beiden eine Einladung, sich mit der "IG Keine Deponie am Tharandter Wald" zu treffen. Von Prof. Wöller gibt es noch immer keine Antwort, der Ministerpräsident antwortete, er stehe gegenwärtig nicht für ein Gespräch zur Verfügung.
Hier der Wortlaut des Briefes:
Offener Brief zur Problematik „Deponie Grumbach“
Tharandt am 13. Juli 2009
Sehr geehrter Herr Ministerpräsident, sehr geehrter Herr Minister,
ich bin – wie viele andere auch in unserer Region am Tharandter Wald – in großer Sorge. Gegenwärtig läuft der Antrag auf „Weiterbetrieb und Erweiterung der Deponie Grumbach“. Als Mitglied der „IG Keine Deponie am Tharandter Wald“ habe ich mich genauso wie viele unserer Mitstreiterinnen und Mitstreiter in und außerhalb dieser Bürgerinitiative intensiv mit den Planungsunterlagen auseinander gesetzt. Wir alle haben dafür viele Stunden unserer Freizeit geopfert, haben uns mit Gesetzen und Vorschriften befasst und uns auch immer wieder öffentlich gegen dieses Vorhaben artikuliert.
Nach Akteneinsicht kamen wir in der IG zu der Erkenntnis, dass die Genehmigung der jetzt betriebenen Deponie Ende der 90er Jahre wahrscheinlich rechtswidrig erteilt wurde. Dies ist wohl inzwischen verjährt und daher nicht mehr anfechtbar. Jedoch würde durch eine wie auch immer geartete Genehmigung des Weiterbetriebs und der Erweiterung der Deponie dieser rechtswidrige Zustands quasi geheilt werden – zu Lasten der Einwohner der Region und ihrer Gäste.
Im Laufe des gesamten Verfahrens entstand bei vielen von uns immer wieder der Eindruck, der Antrag sei bereits zu Gunsten der Antragstellerin politisch vorentschieden. Einige der Einwenderinnen und Einwender verwendeten im Zusammenhang mit dem Erörterungstermin im Mai und Juni 2009 den Begriff „Farce“. Auch haben wir Zweifel, ob die verfahrensführende Behörde, die Landesdirektion Dresden, die für das Verfahren notwendige Unvoreingenommenheit, Unbeeinflussheit und Neutralität hat.
Besonders im Laufe des Erörterungstermins machte sich bei vielen anwesenden Einwenderinnen und Einwendern eine Resignation breit, verursacht vor allem durch den Vertrauensverlust gegenüber den Institutionen des Freistaates und durch einen Verlust an Vertrauen gegenüber unserem demokratischen Rechtsstaat. Dieser Vertrauensverlust bringt Politikverdrossenheit und kann wie anderswo dazu führen, dass extremistische Strömungen Auftrieb bekommen, die die Freiheitlich-Demokratische Grundordnung in Frage stellen. Das gilt es auch durch Taten und Handeln zu verhindern.
In unserer Ablehnung der Deponie in Grumbach lassen wir uns nicht vom St.-Florians-Prinzip leiten. Es sind so viele harte Fakten, die gegen den Deponiestandort Grumbach sprechen, dass ich sie hier nicht aufführen kann. Gern werden wir Ihnen das ausführlich bei einem Treffen darstellen.
Ich lade Sie herzlich ein, sich mit uns in der „IG Keine Deponie am Tharandter Wald“ zusammen zu setzen, uns zuzuhören und sich mit unseren Argumenten und Sorgen hinsichtlich des laufenden Betriebs der Deponie und ihrer geplanten Erweiterung bekannt zu machen und auseinanderzusetzen. Sehr viele Bürgerinnen und Bürger unserer Region sehen die Deponie genauso kritisch und sorgenvoll wie wir.
Bitte vereinbaren Sie zeitnah einen Termin mit uns.
Der Antwortbrief des Ministerpräsidenten (anonymisiert) jpg,141 kB
13. Juli 2009: Plakate in Wilsdruff, Fragen in Limbach

Aus Anlass eines Wahlkampfauftrittes von Ministerpräsident Tillich und Minister Wöller zeigten auf dem Wilsdruffer Markt viele Bürger/innen ihre Meinung zur geplanten Deponieerweiterung.
Die Promis liefen unbeeindruckt an den Plakaten vorbei zum CDU-Wahlkampfstand (unter dem grünweißen Schirm), wo es passende Werbemittel gab: Seifenblasen.
Bei der anschließenden Veranstaltung in Limbach nutzen mehrere Bürger die Gelegenheit, zur Deponie zu fragen. Die Antworten zeigten ein hohes Maß an Unkenntnis das Vorhaben betreffend.
Erörterungstermin
Der Erörterungstermin fand vom 5. bis 8. Mai, am 11.Mai sowie am 23. und 24. Juni 2009 statt. Mehr dazu im Bereich Erörterung/Einwendung.
Kreuzweggottesdienst am 5. April 2009
Das ev.-luth. Kirchspiel Wilsdruffer Land, die Städte Wilsdruff und Tharandt, sowie die Interessensgruppe „Keine Deponie am Tharandter Wald“ luden alle durch die Deponieerweiterung Betroffenen zum Kreuzweggottesdienst ein.
05. April 2009 – Palmsonntag • 9:30 Uhr bis 10:30 Uhr • Kirche Grumbach
Thema: Ein Kreuz tragen – Die Mülldeponie in Grumbach
Gang der Mahnung, Bitte und Hoffnung
Nach dem Gottesdienst wollen wir alle gemeinsam einen Gang der Mahnung und Hoffnung durchführen. Beginn ca. 10:30 Uhr an der Kirche Grumbach, Ende ca. 11:30 Uhr an der Deponie
Zu diesem Gang der Mahnung, Bitte und Hoffnung sind alle durch die Deponie Betroffenen - auch die welche nicht am Gottesdienst teilnehmen wollen – ganz herzlich eingeladen.
Die Dokumentation der Stationen des Kreuzweggottesdienstes gibt es als Download
Sternwanderung am Kindertag
Eine gesunde Umwelt für unsere Kinder
Am 1. Juni 2008 lud die Bürgerinitiative "Keine Deponie am Tharandter Wald" alle Deponiebetroffenen von 0 bis 99 (Kinder mit ihren Eltern und Großeltern und alle interessierten Bürger) unter dem Motto „ 99 Luftballons auf ihrem Weg zum Horizont .....“ ein.

Die Preisträger der Ballonkarten von der Kindertagsaktion gegen die Deponie Grumbach wurden am 12.07.08 öffentlichkeitswirksam zum 3.
Postkutschentreffen in Grillenburg gezogen:
Postkutschenfahrt für 4 Personen mit der Grillenburger Postkutsche im Tharandter Wald: Gerdina Löbe aus Seifersdorf bei Dippoldiswalde
Candlelight Dinner für 2 Personen in der Restauration "Julius Kost" Grumbach: Matthias Richter aus Radebeul
Frühlingsspaziergänge
Auf Frühlingsspaziergängen am 27. April und am 18. Mai nutzten fast 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, sich zum Vorhaben der Deponieerweiterung, zu geologischen Besonderheiten der Region und zur Naturausstattung rund um die Deponie zu informieren.
Informationsveranstaltung/Podiumsdiskussion
Am 19.02.08, 19:00 Uhr fand im Judeich-Bau in Tharandt, Pienner Straße eine Informationsveranstaltung zum Deponievorhaben statt. Dieses SZ-Forum wurde von Hr. Szabo von der SZ Freital moderiert. Vertreter der Fa. Amand und der Bürgerinitiative "Keine Deponie am Tharandter Wald" sowie Experten zu deponierelevanten Themen kamen zu Wort.
Demonstration
Am 16.Februar 2008 fand eine Demonstration gegen die Erweiterung und den Weiterbetrieb der Giftmülldeponie "Am Tharandter Wald" (Grumbach) statt. Nach Angaben der Sächschen Zeitung kamen weit mehr als 500 Teinehmer/innen aus den umliegenden Ortschaften.


